Relaxen, Reisen, Risiko und Ruhm – geht das?
Die Nervosität am Schachbrett wird verschieden ausgelebt. Die einen knabbern am Fingernagel, die anderen fangen das zappeln an und wieder andere beginnen mit ihrem Sitzgerät in verschiedene Winkelstellungen zu gelangen, die ein weiteres Schachspiel ermöglichen, aber knapp am Umfalltod vorbeischrammen.

Wenn der Unfalltod also vermieden werden konnte, sollte man sich beruhigt und entspannt wieder an sein Brett begeben und weiterspielen. Um hier cool und möglichst tiefenentspannt zu agieren, hilft sehr effektiv ein Anti-Stress-Knautschball weiter. Dieser hier liegt griffbereit deponiert am Boden unter dem Spielbrett, um im Fall der Fälle sofort zum aktiven Einsatz zu kommen.

Ist die Partie entspannt zu Ende geführt, erfolgt meist ziemlich zeitnah die Abreise – aus Sicht des Veranstalters aber hoffentlich erst nach der Siegerehrung. Um nicht noch umständlich zur Unterkunft gehen zu müssen, steht das mitgeführte Gepäck bereits griffbereit direkt am Platz.

Einer unter vielen hofft, während des Bamberg Open seinen FM-Titel erspielt zu haben. Das wäre Alexander Honisch vom SC BW Kirchentellinsfurt. Nach Aktualisierung der FIDE-Datenbank Anfang Oktober steht endgültig fest, ob es geklappt hat. Aber – es sieht bereits jetzt sehr gut für ihn aus und daher sprechen wir, das Orga-Team des Schachclub Bamberg, ihm vorsichtig bereits unseren Glückwunsch aus.





